Beginnend im Norden und Nordosten haben wir die Staatsgrenze zu Dänemark. Sie besteht seit der Volksabstimmung im Gefolge des Versailler Vertrags am 10. Februar 1920. Auf der dänischen Seite liegt die ehemals eigenständige Gemeinde (Kommune) Højer mit ca. 1.700 Einwohnern, die im Jahr 2007 im Zuge einer kommunalen Neugliederung in der Tønder Kommune aufging.
Bei Rosenkranz grenzt die Gemeinde Aventoft ein kleines Stück an unsere Gemeinde. Aventoft ist ebenfalls eine Grenzgemeinde zu Dänemark hat mit 459 Einwohnern ein kleines Plus gegenüber Rodenäs, ist aber mit 14,47 km² deutlich kleiner.
Im Osten grenzt unsere Gemeinde an Neukirchen. Da es mehrere „Neukirchen“ in Deutschland gibt, heißt es „Neukirchen b. Niebüll“ oder „Neukirchen/Nordfriesland“. Neukirchen hat ca. 1.200 Einwohner und ist 32,58 km² groß. In Neukirchen gibt es einen Kindergarten, eine Grund- und Gemeinschaftsschule, einen Kaufmann, einen Arzt, einen Zahnarzt, also eine gewisse Grundversorgung, auch für Rodenäs.
Im Süden grenzen wir an Klanxbüll, einer Gemeinde die von ihrem Bahnhof profitiert. Viele, die auf der Insel Sylt arbeiten, haben sich in Klanxbüll niedergelassen und pendeln wie auch viele aus anderen Orten täglich mit dem Zug nach Sylt. Klanxbüll ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat die Einwohnerzahl von 1.000 bereits hinter sich gelassen. Mit einer Größe von 10,63 km² ist Klanxbüll aber nur halb so groß wie Rodenäs. Dort gibt es aber auch einen Kaufmann.
Im Südosten, zwischen dem Dreieckskoog und dem Beginn des Hindenburgdamms bildet die hier zweigleisige Marschbahn Hamburg – Niebüll – Westerland die Grenze zur Gemeinde Wilhelm-Lübke-Koog. Der Wilhelm-Lübke-Koog enstand in den 1950er Jahren durch das größte Deichbauvorhaben in der Nachkriegsgeschichte in Schleswig Holstein. Ca. 180 Einwohner leben dort auf 13,49 km² fruchtbarem Land. Der Wilhelm-Lübke-Koog ist eine eigenständige Gemeinde, gehört aber zur Kirchengemeinde Klanxbüll.
Zu guterletzt folgt im Westen die Nordsee als Wattenmeer. Vom Hindenburgdamm bis zur Dänischen Grenze erstreck sich der zwischen 1979 und 1982 gebaute Außendeich. Zwischen Außendeich und Binnendeich befindet sich das Naturschutzgebiet „Rickelsbüller Koog“ mit einer Ausdehnung von  534 ha. Vom Ortsteil Norddeich führt eine Straße direkt entlang der Staatsgrenze zum Außendeich, wo es außendeichs eine kleine Badestelle und innendeichs einen kleinen Infopavillion gibt. Vom Deich sieht man im Westen die Insel Sylt, im Südwesten den Hindenburgdamm und im Nordwesten das Emmerlev-Kliff in Dänemark.
In und um Rodenäs gibt es viel zu entdecken. Man kann es nur annähernd beschreiben – schaut es Euch selbst an.